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Was wissen sie über 5G?

"Digitalisierung" ist in aller Munde und damit auch die neue Mobilfunkgeneration 5G.

 

5G verspricht riesige Datenmengen in Echtzeit zu übertragen. Geplant ist eine Datenautobahn durch die Luft. Alles soll mit allem verbunden werden (IoT Internet of things). Im Endausbau sind alle 100 bis 150m eine Antenne nötig. -  Aber brauchen wir tatsächlich soviel Mobilfunk. Ist alles was technisch möglich ist, auch sinnvoll? Wer will 5G, was steckt dahinter und wie verändert es unser gesellschaftliches Leben? - Wer profitiert, wer verliert?

 

Vor allem aber brauchen wir einen öffentlichen Dialog über 5G und dieser hat bis heute kaum stattgefunden.

--> INFO-Prospekt: 5G - Genial oder fatal? ( 14.2 MB )

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In aller Kürze: 5G führt...

--> 1. zum "Internet der Dinge", alles soll mit allem vernetzt sein!

--> 2. zu mehr Strahlen- und damit Gesundheitsbelastung!

--> 3. zur absoluten Kontrolle und Totalüberwachung!

--> 4. schlussendlich zu massiv höherem Stromverbrauch!

 

Die Befürworter argumentieren gerne, dass die Digitalisierung und damit 5G für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Schweiz unabdingbar sei. Die gestiegene Datenmenge bedinge einen raschen Ausbau des Netzes.

So schreibt z.B. die FDP Schweiz:

"5G hat ein grosses Potenzial in den Bereichen Mobilität, Gesundheitswesen, Energieeinsparungen, Virtual-Reality, Industrie, Sicherheit, Landwirtschaft sowie Umwelt und kann damit zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen."

Dies ist in erster Linie eine Behauptung, die schön klingt, ohne auch nur ein Wort über die Nachteile zu erwähnen.

 

Doch das "schnelle" 5G, wie es uns die Werbung verspricht ist mit den heutigen Grenzwerten gar nicht möglich.

Ericsson Mitarbeiter Christer Törnevik äusserte sich am 5. Dezember 2017 in einer schriftlichen Präsentation wie folgt:

«5G ist in der Schweiz mit den bestehenden Grenzwerten nicht umsetzbar» 

Der heutige CH-Grenzwert gemäss NISV (Nicht-Ionisierende Strahlenschutz Verordnung) liegt heute bei 5 V/m. Gemäss Mobilfunkindustrie ist ein Grenzwert von 20 V/m unabdingbar. Wussten sie, dass Haushaltgeräte gem. EU-Norm geprüft werden, dass sie garantieren müssen, dass sie 3V/m aushalten müssen, darüber dürfen sie ausfallen.

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Es muss öffentlich darüber diskutiert werden, ob die Vorteile die Nachteile ausgleichen oder besser noch überwiegen.

Wenn Nein, macht es keinen Sinn, diese Technik überstürzt und unkoordiniert voranzutreiben.

Es fehlt auf Bundesebene der "Sachplan" und auf Kantonaler Ebene der "Richtplan". - Die Frage ist, fehlen diese bewusst, weil sonst offen sichtbar wird, wieviele Antennen es braucht und wohin die Reise geht.

Wussten sie, dass mit den heutigen Grenzwerten es rund 26'500 neue Antennen bräuchte, es somit 7.7 Mrd Mehrkosten und es über 25 Jahre Bauzeit dauern würde bis das schnelle 5G tatsächlich betriebsbereit wäre?

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Haben sie gewusst?

 Ohne massive Grenzwerterhöhung (um das 6-10fache) kann 5G gar nicht betrieben werden. (Aktueller Grenzwert ist 5V/m)

 

Der Ständerat hat bereits zweimal einer Erhöhung des Grenzwertes aber nicht zugestimmt und selbst der Bundesrat hat am 22 April 2020, eine Grenzwerterhöhung abgelehnt. Deshalb sind die Mobilfunkkonzerne gezwungen bei den Baueinsprachen zu tricksen (mittels Korrekturfaktor und 6-Minuten Mittelwert) und hoffen, dass es niemand bemerkt.

Und wie sieht es mit der Bevölkerung aus? - Umfragen im 2020 haben ergeben, dass ein Grossteil der Bevölkerung gar kein 5G will. Landauf, Landab werden praktisch gegen alle Baugesuche neuer Antennen Einsprachen erhoben. Mit einem solch grossen Widerstand hat die Mobilfunkindustrie nicht gerechnet. 

Doch plötzlich kam nun die Kehrtwende:

Im Dezember 2021 greift der Bundesrat zu seinem letzten Mittel, um die Einführung von 5G zu beschleunigen. Er hält in der revidierten Verordnung NISV fest, dass adaptive 5G Antennen (mittels Korrekturfaktor und dem 6-Minuten-Mittelwert) bis zu 10 x stärker strahlen dürfen als die anderen Antennen. Damit noch nicht genug: Der Bundesrat will unterbinden, dass irgendjemand dagegen Einsprache erheben kann und schreibt sogar vor, dass weder die Antennen-Anwohner noch die Gemeinden überhaupt etwas von der Verstärkung der Sendeleistung erfahren.

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"Es braucht einen Marschhalt und einen ehrlichen, öffentlichen Dialog wohin die Reise gehen soll! - Wir fordern ein 5G-Moratorium für mind. 3 Jahre!"

"Nehmen sie teil am öffentlichen Dialog"

IG 5G freies Aegerital
Alte Landstrasse 144
6314 Unterägeri
T: 041 750 85 24
W: www.5g-freies-aegerital.ch

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